Du schaust hin, und bekommst Angst.
Schaust weg, und fühlst dich schuldig.
Singst schöne Lieder, um an sie zu glauben,
willst die Stimmen in deinem Kopf verjagen.
Doch es geht nicht. Sie werden immer lauter.
Immer lauter… und lauter. Drum singst du lauter.
Doch so laut wie sie werden, kannst du nicht werden. Denn Sie schreien…
und du kannst nicht schreien.
Kategorie: Texte
Hier sind alle Texte enthalten.
Wo sind die Worte die mir halfen?
Spinnenweben, Kalte Wände,
Grau.
Es ist Kalt. Und leer.
Friedlich und Ruhig.
Keinen Kampf, den ich führe,
Nichts.
Ruhig und Kalt.
Und Friedlich.
Wo bin ich?
Bin ich noch da?
Brauche ich den Kampf?
Oder ist der Frieden nicht echt?
Doch er scheint echt…
und bekommt mir nicht.
Wieso nicht?
Bin nicht traurig.
Will es auch nicht sein.
So ist es wirklich nicht.
Doch in den Räumen ist es still geworden.
Die Wände grau, der Boden kalt.
Kein Bedarf zu sprechen,
kein Bedarf…
Wo ist der Stift? Wo sind die Farben?
Wo sind sie alle, die diesen Räumen Farbe gaben…
Warum ist der Frieden grau?
Ist das Licht der Sonne echt?
Für was stand das Feuer, dann die Flamme…
Erloschen? Erfroren? Versteckt?
Wo sind die Worte die mir halfen?
Die Suche nach…
Innen wird es still in mir.. tief in der
Nacht kann ich nicht aufhören, mit meiner
Suche nach Unendlichkeit. Die Sehnsucht weckt die
Poetin in mir. Doch die Worte verstummen, jeden Tag mehr…
Ich weiß nicht, was fehlt, vielleicht ist es die
Ruhe, vielleicht muss ich endlich mal wieder
Allein sein. Ich warte. Ich schaue. Ich suche. Ich
Träume. Doch es ist stumm in mir, keine
Idee fällt mir ein. Ich denke an schöne Orte, wie an den
Ozean, doch wie er, scheint mir alles unerreichbar… so
Nah und doch so Fern.
Was bedeutet eigentlich „Leben“?
Es ist so leer, in meinem Kopf… denn eigentlich ist es viel zu voll.
Es macht müde, das ganze Denken… so viel Denken, zu viel Denken.
Suche nach der Lösung, die Idee… den Gedanken, den der nicht wie ein Sandkorn durch mein Sieb fällt… als unwürdig… unmöglich betrachtet wird… der groß genug ist, um nicht zu fallen.
So viele Sandkörner… alle fallen sie hindurch… bedeutungslos, zu schwach.
Es reicht nicht, es reicht alles nicht.
Ich bin so müde… und kann doch nicht aufhören.
Es sind so viele Gedanken… und doch ist keiner der Richtige… aber wo ist er? Kommt er? Gibt es ihn?
Ich brauche ihn, brauche ihn um weiter zu machen. Um anzufangen.
Es erscheint alles so irreal, nicht? Als wären wir alle unter einer großen Kuppel… und kommen wir an das Ende der Kuppel, merken wir das gar nicht, denn es spiegelt sich das, was hinter uns ist…
Also glauben wir unsere Welt wäre so, wie wir sie in diesem Spiegel sehen, doch das was sich dahinter abspielt, ist unvorstellbar…aber wir laufen, in dem Glauben diese Kuppel wäre unsere Welt, ohne zu bemerken das wir niemals den Rand überschreiten, umdrehen bevor wir den Rand berühren… wir denken wir laufen gerade aus, doch das ist nicht wahr. Im Grunde bewegen wir uns nur im Kreis, oder nicht?
Was bedeutet denn eigentlich „Leben“?
Es sind so viele Gedanken in meinem Kopf. Es ist so leer in meinem Kopf.
Magie?
Gibt es sie? Die Magie?
Sind es die Gedanken, die kein Mensch verbannen kann?
Oder die Gefühle, die niemals verschwinden?
Sind Worte in der Lage etwas zu bewegen?
Oder ist alles am Ende nur bedeutungslose Leere? Jedes Wort ins Leere gesprochen, jede Mühe in der Leere verloren… und jeder Gedanke vergeblich gedacht?
Zwei Welten, einer irrealer als die andere… eine phantastischer als der Geist sich vorstellen mag, die andere besessen von Monotonie, Ängsten, Sinnlosigkeit, Bedeutungslosigkeit und Schwächen… ein Wesen, ein Mensch, ein Mädchen… vollkommen unterlegen und verloren in der dunkelen Welt. Realität? Zweifelhaft… und doch überwältigender und stärker zu spüren als alles andere.
Handlungsunfähigkeit.
Schweigen.
Fliehen.
Verstecken.
Doch niemals vergessen…
Reue?
Ist es bedeutungslos? Wo führt irgendetwas denn hin?
Können Worte denn etwas bewegen?
Ich weiß es nicht.
Bunte Wände
rgendwo, tief versteckt hinter all den Räumen und Schränken, ist dieser riesige große leere Raum. Sie steht dort an der Wand und malt mit ihren Fingern riesige Bilder… Mit vielen Farben, Kurven und Mustern. Sie versucht diesem Raum Leben zu geben, damit er ein Teil von dem Rest wird.
Er ist schön, sowie all die anderen Räume. Sie sind alle schön, und in Ordnung… Doch er wirkt immer noch so leer. Es fehlt etwas. Doch was ist es?
Es gibt keine Zweifel… oder Hindernisse… Es gibt keine Schatten in diesem Raum. Sollte er nicht wunderschön sein?
Oder sind es die Schatten die fehlen?
Sie malt weiter… Wände, Boden und Decke… Alles wird immer bunter.
Und in dieser bunten fröhlichen Welt steht dieses verzweifelte Mädchen und malt diesen Raum an.
Nebenan steht eine verbitterte Frau und beobachtet sie. Wie absurd ist das? Denkt sie sich. Dieses kleine Mädchen steht da, heult und bemalt diesen Raum. Ihr Gesicht ist von der Farbe beschmiert… selbst ihre Tränen sind bunt. Die Frau schmeißt ihr Glas an die Wand und es zerspringt in tausend Scherben. Wie abartig. Ihr Blick ist kalt und voller Hass. Sie schlägt gegen die Wand und unterdrückt ihre Tränen, will sich übergeben…
Wieder ein Stück weiter steht eine andere Frau… versucht das Szenario zu verstehen, kann es nicht. Sie bemüht sich stets alles zusammen zuhalten. Sie kann das Problem nicht erkennen. Überlegt kurz hin zu gehen und zu trösten, verwirft es aber gleich wieder.
Diese Bilder sind nur verblasste Erinnerungen. Redet sie sich ein. Es ist gar nicht real. Es gibt keinerlei Gründe dafür, also kann es auch nicht real sein.
Sie dreht sich um, und lässt das Szenario hinter sich verschwinden…Geht durch die verstaubten Räume… Immer weiter. Ohne stehen zu bleiben. Immer weiter nach vorne. Ohne zurück zu blicken.
Gedanken
Die bittere Süße der Dunkelheit ist für mich ein wichtiger Teil meines Lebens. Mit Faszination beobachte ich meine Melancholie und das reichhaltige Farbenspiel der emotionalen Vielfältigkeit, die manch traurige oder tiefsinnige Gedanken mit sich bringen. Eine pinke Welt aus Diamanten war noch nie meine Welt. Mich selbst zu kontrollieren langweilt mich. Die verrückte, durchgeknallte, sprunghafte, unkontrollierte Gefühlswelt der Menschen interessiert mich. Mich selbst in diese hinein zu begeben, gibt mir den Anstoß zu kämpfen und nach vorne zu blicken. Ich verfluche meine Gefühle nicht. Ich bin sogar der Überzeugung, das genau dieses Facettenreichtum in meiner Natur liegt. In der Natur des Menschen?
Lauter Murmeln
Ich habe erheblich viele Murmeln in meinem Kopf. Grüne, Blaue, Rote, Gelbe, Orange und Violette. Ich weiß, dass ich dringend damit beginnen muss sie zu sortieren. Allerdings fällt es mir unglaublich schwer damit anzufangen. Deshalb habe ich die Murmeln alle in einen dunklen Raum gesperrt. Aber die ersten rollen schon unter der Tür hervor. Hilfe!
Lügen
Nein, hör auf zu schreiben und zu denken und zu tun und zu reden und zu fühlen. Einfach nur sein, da sein und nichts sonst, sei da und sei nicht du, sei wie es ist.
Übertrieben? Zu schwach? Mitgefühl, oder Egoismus pur? Was ist es? Was sind Gefühle? Sind es Gedanken? Wie verhält man sich? Wie schaut man? Wie redet man? Oder denkt man? Einbildung? Wahrheit? Lüge?
Liebe? Liebe gleich Schmerz? Nicht immer, aber immer irgendwann. Oder nicht? Bis man selbst geht. Dann ist der Schmerz woanders. Und die Liebe?
Hoffnung, Glaube… Gefühle… Glauben und Beten mit starken Gefühlen… Wahrheit oder Illusion?
Was ist denn Richtig? Hinsehen oder wegschauen? Hoffen oder akzeptieren? Kämpfen oder warten? Reden oder schweigen? Zurück oder nach vorne schauen?
So viele Fragen, so viele Antworten.
Keine Wahrheit, Keine Lügen.
Bin ich hier? Bin ich wach? Stark oder schwach? Was ist übertrieben, und was zu wenig? Weiß man was man fühlt? Oder zu fühlen hat? Vergleichen und identifizieren wir? Oder kommt es aus dem Herzen? Wo führen die Wege hin? Bedeutet Schicksal Schmerzen?
Bedeutet Glaube gleich Enttäuschung? Doch Akzeptanz dann nicht auch Schwäche?
Noch ein letztes Mal…
Sie saß in diesem dunklen Raum, der sich hinter all den anderen Räumen befand, und hielt ihre Hände schützend über die kleine Flamme. Ihre Hände zitterten und panische Angst spiegelte sich in ihrem Augen. Die Wände des Raumes waren mittlerweile mit Eis bedeckt. Früher einmal, war die Flamme groß genug um den ganzen Raum zu erhellen und zu erwärmen, doch sie war kleiner geworden. Es kostete sie ihre ganze Kraft das Feuer am Leben zu erhalten. Es durfte nicht erlischen, ohne dieses Feuer würde alles zu Eis erstarren. Doch ihr fehlte die Quelle. Sie wusste nicht mehr woher sie die nötige Energie für dieses Feuer nehmen sollte… Wenn sich nicht bald etwas tat, ein neues Licht erschien, oder auch nur ein Schimmer der Hoffnung… dann konnte sie für nichts garantieren. Sie war müde… Sehr müde… Die Zeit raste… Sie vergaß die Zeit, wusste nicht mehr wie lang sie schon dort saß… wusste nicht wie lange sie es noch ertragen könnte. Aber eins wusste sie. Sobald die Flamme verschwindet, würde auch sie verschwinden, und all die anderen. Eine lange Geschichte würde zu Ende gehen. Ohne, dass das wofür sie alle leben, begonnen hatte.
Übrig bliebe nur noch ein Schatten, der durch die Welt tanzt und den Regeln der Sinnlosigkeit folgt, ohne jemals die vollkommene Erfüllung von der Sie alle ihr Leben lang geträumt hatten, zu finden.
Früher einmal… da war alles so klar. Es gab keine Zweifel. Ein Blick in den Horizont genügte, um jede Gewissheit zu stärken. Um den Glauben zu finden, Energie zu schöpfen und Wege zu kennen. Klar es war immer auch eine Art Sehnsucht dabei, doch diese Sehnsucht von damals war eher eine Quelle der Kraft. Heute ist sie die Kälte, die das Feuer erstickt. Der Horizont hat sich verdunkelt. Sie konnte nun keine Klarheit mehr finden… Es war nur noch Kalt. Jede Hoffnung entglitt, floss durch die Finger wie Sand. Der Gedanke an die Klarheit von früher schmerzte wie ein Dolch in der Brust. War es Angst? Oder Trauer? Der Schmerz raubte ihr die Luft. Jeder Atemzug fiel ihr schwer. Ihr Herz schmerzte zu sehr. Das denken wurde mittlerweile schon zu viel. Tränen füllten ihre Augen und Sie richtete all ihre Kraft und Konzentration mit aller Macht darauf die Flamme noch ein bisschen länger am Leben zu erhalten. Nur noch ein bisschen… Einen Moment… Einen Augenblick… bevor sie alles verlieren würde…
Sie klammerte sich so sehr an dieses Feuer… Sie hatte doch nichts anderes… Sie brauchte es, um zu existieren…
Das Feuer erlosch und die Glut war der letzte Funken… das letzte Licht… die letzte Wärme Quelle. Ein schluchzen kam aus ihrer Kehle. Und die Tränen flossen ihr unaufhaltbar über das Gesicht.
An der eisigen Wand war ein kleines Mädchen zu sehen. Zusammen gekauert saß es da. Leichenblass mit geschlossenen Augen und blauen Lippen. Einen Teddy in ihren Armen. Auch er konnte ihr nicht die Wärme geben, die es brauchte.
Mit ihrer allerletzten Kraft, nahm Sie alle Energie die sie noch hatte, um die Glut noch einmal zu entfachen… um das Feuer noch einmal brennen zu sehen.
Doch für wie lange? Einen Augenblick? Ein paar Sekunden?