Die Wüste

Ein riesig großer weißer Sandstrand, eine Wüste, umgibt das junge Mädchen, welches mit leeren Blick in die Ferne schaut. Ein eisiger Wind trägt einzelnen Sandkörnern ihren Weg. Die Haare des Mädchens wehen sanft im Wind.
Der Himmel ist klar und Schwarz. Kein Stern ist zu sehen. Die Wüste streckt sich ins unendliche. Es ist gar nichts zu sehen. Nichts außer dem weißen Sand und dem schwarze Himmel… und dem Mädchen.
Sie blickt in eine Richtung und geht mit langsamen Schritten in diese… Nach einigen Stunden bleibt sie wieder stehen. Dreht sich ein paar mal im Kreis, und läuft wieder in eine andere Richtung… So geht es Stunden, oder Tage… oder Jahre.
Doch der schwarze Himmel bleibt schwarz. Und die Wüste verändert sich nicht. Ab und zu scheint es als wäre es wärmer geworden, doch die Gewohnheit trügt das Gefühl…
Irgendwann kommt sie an ein Meer. Es scheint endlos und schwarz wie der Himmel, der es verschlingt. Sie bleibt stehen. Ihr Blick verändert sich nicht. Sie dreht sich um, und wandert weiter durch den Sand. Die Zeit verschlingt jedes Gefühl. Wie der Himmel das Meer und das Meer den Sand.